How New Technology Helps Making Better Radio

PRESSEMITTEILUNG, 05. Juli 2011 ™ “Round All Around The World” sollte es laut Philipp von Martius, Geschäftsführer der Studio Gong GmbH und Moderator des Workshops „How New Technology Makes Better Radio“ gehen. Und der nachfolgende Vortrag von James Cridland, einem der führenden Radio-Futurologen sollte über Australien, den USA, nach UK gehen, dem Heimatland von Cridland. Eine innovative Reise, die aufzeigt wie neue Technologien dem Medium „Radio“ helfen können.

James Cridland betonte in seinem Vortrag wie sehr das Radio gegenüber dem TV in Sachen „Brandings“ aufholen muss. Es gibt nur sehr wenig Radiomarken, die weltweit bekannt sind, doch Radio lebt von der Programmvielfalt. Zum Beispiel die in Australien sehr populären „Pop-Up-Radio-Stations“, die sich dadurch auszeichnen, temporär, oft auch monothematisch, über ausschließlich einen Übertragungsweg On Air zu gehen. Das Konzept könne bei bestimmten Musikprogrammen („40 Jahre Beatles“) genauso herangezogen werden, wie bei dringlichen gesellschaftlichen Themen („Katastrophenradio“). „Try new ways of making radio, it won’t damage your main brand”, betonte Cridland im Bezug auf die Experimentierfreudigkeit der anwesenden Radiomacher.

Ein weiterer wichtiger Punkt sei laut Cridland die richtige Kommunikation des Sendernamens bzw. seiner Identität. Es sei ein großes Problem, dass viele Sender nachgefragt bzw. gesucht, aber nicht gefunden werden. Das Internet dient dabei immer mehr als Teaser. 20% der Hörer von Virgin Radio, Cridlands ehemaligen Arbeitgeber, sind über das Internet auf den Sender aufmerksam geworden und konnten als Stammhörer über die UKW-Frequenz gehalten werden. Entscheidend ist dabei der Content, denn algorithmische Suchmaschinen fänden nur Text, keine Audiobeiträge.

Der RadioPlayer.co.uk, den Cridland mitkonzipiert hat, ermöglicht den Nutzern, nach Inhalten und nicht ausschliesslich nach Sendern zu suchen. Auf die Frage, ob der Radioplayer als App bereits für Tablets verfügbar sei, antwortete Cridland: „It’s not finished for toys, just for Desktop-Computers.“

James Cridland empfiehlt die Radiomarke mit verschiedenen Paketen zu erweitern und macht dies an mehreren Beispielen deutlich: So stellt er die australische Comedy-Station „Barry“ vor sowie die DAB-Projekte „BBC 1xtra“ und „BBC 6music“. Die in UK über verschiedene Übertragungsarten ausgeglichen gehört, wie der Referent statistisch nachweist. Cridlands Schlussfolgerung: Die Zukunft des Radios ist keine Entscheidung gegen eine Übertragungsart -  „The Future Of Radio Is Multiplatform“.

Zum Ende seines Vortrags stellt James Cridland sein neustes Projekt „Audioboo“ vor, welches den Hörer über eine interaktive App als „Reporter“ miteinbezieht, denn die menschlichen Aspekte sind nämlich immer noch entscheidend, ohne sie hilft die neueste Technologie nichts. Egal, ob in Dänemark, Australien, UK oder sonst wo.

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